Aktuelles

Bei Fragen bezüglich der schonenden Gewässerunterhaltung oder der Flora und Fauna am Gewässer, können Sie gern unseren Umweltwissenschaftler kontaktieren:


Demanowski@berky.de
07.07.2021

Berky beschäftigt Umweltwissenschaftler

Um die Kunden zu verstehen


Artenschutz und umweltschonendere Verfahren in der Gewässerunterhaltung werden in Zeiten des Klimawandels immer wichtiger. Auch wir versuchen, den neuen und komplexen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden und haben uns daher entschlossen, einen Umweltwissenschaftler zu beschäftigen. Diese Stelle dient neben der Beratung der Kunden in umweltfachlichen Belangen auch als Kommunikationsschnittstelle zwischen dem Ingenieur, welcher die Geräte aus technischer Sicht kennt und entwickelt und dem Kunden, der die Arbeitsgeräte und Maschinen im Feld nutzt. Uns ist es wichtig zu verstehen, vor welchen Problemen der Kunde steht und wie wir dabei helfen kann, diese Probleme unter Berücksichtigung von Arten- und Naturschutz optimal zu lösen. Im Zuge dieser neuen Stelle können somit auch neuartige und innovative Verfahren und Maschinen zur ökologischeren Gewässerunterhaltung entwickelt werden.

Die Rolle dieses Umweltwissenschaftlers übernimmt Michael Demanowski. Er studierte Landnutzung und Wasserbewirtschaftung an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, heute Cottbus-Senftenberg, im Bachelor- und Masterstudium. Während des Studiums beschäftigte er sich besonders mit der Biologie, Ökologie und vor allem mit der Insektenkunde. Nach dem Studium war er als wissenschaftlicher Volontär, später als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg im Bereich der Naturkunde tätig. Hier widmete er sich neben der Umwelt-Bildung und Vermittlung auch der wissenschaftlichen Arbeit an der naturkundlichen Sammlung. Bevor er für neue berufliche Herausforderungen zu Berky wechselte, arbeitete er als wissenschaftlicher Projektmitarbeiter am UNSECO Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum in Wilhelmshaven. Hier half er, die veraltete Dauerausstellung des Museums neu aufzubauen und wissenschaftlich zu aktualisieren.

In seiner neuen Tätigkeit bei Berky sieht er die Chance, einen eigenen Beitrag zum Natur- und Artenschutz an Gewässern zu leisten. Durch das Optimieren und Anpassen von Arbeitsgeräten und Maschinen an umweltfreundlichere Anforderungen sowie durch das Aufklären der Kunden und der Mitarbeiter von Berky können Gewässer schonender unterhalten und effizienter in einen möglichst naturnahen Zustand zurückgeführt werden, um damit auch u.a. Hochwasserereignisse zu verhindern und Berky zum „Key for living waters“ für die Kunden zu verhelfen.